Der Luzie ihre Bürgerpflicht
Gestern abend nach der Arbeit parkte die Luzie ihr Auto unweit ihrer Haustür entfernt, um sich, bevor sie wie jeden Dienstag zu ihrer Freundin zum TV-Abend gehen würde, noch schnell in der heimischen Küche etwas Essbares zuzubereiten.
Als sie ausstieg, sah sie, dass an dem Fahrzeug neben ihrem der Schlüssel in der Beifahrertür steckte.
Was nun?
Schlüssel mitnehmen und einen Zettel an die Scheibe klemmen, dass er zu Hause bei der Luzie abgeholt werden kann? Aber die Luzie wollte doch gleich wieder weg! Außerdem könnte da ja eigentlich jeder kommen und den Schlüssel haben wollen.
Den Schlüssel einfach stecken lassen? Aber dann würde sie riskieren, dass sich eventuell jemand des Schlüssels und des Autos bemächtigt, dem beides nicht gehört und das konnte die Luzie nicht riskieren.
Den Schlüssel bei der Kneipe gegenüber abgeben? Aber dann hatten die das Ding an der Backe und wären sicher nicht erfreut darüber, wenn der Fahrer den erst sonstwann abholen würde.
Also rief die Luzie mit ihrem Handlich unter der 110 ihren Freund und Helfer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich auch ein netter Helfer, der erst einmal die Personalien der Luzie und dann den genauen Sachverhalt erfragte. Er versicherte, dass er versuchen würde, den Halter des Fahrzeugs telefonisch zu erreichen, damit dieser den Schlüssel bei der Luzie abholen könnte. Wenige Minuten und ein weiteres Telefongespräch mit der Polizei später, stellte sich dann heraus, dass der Halter nicht zu erreichen war und er würde nun einen Streifenwagen mit Beamten vorbeischicken, die den Schlüssel sicherstellen würden.
Kurze Zeit später klingelte es dann auch schon an der Luzie ihrer Haustür und ein Herr in grün stand vor der Tür.
Er nahm den Schlüssel an sich, ließ sich beschreiben, wo das Auto sich befinde und wuselte davon.
Als die Luzie wenig später zu ihrem Auto kam, sah sie ein offizielles Dokument, mehrfach gefaltet und liebevoll in eine kleine Plastiktüte verpackt, damit es bei dem inzwischen starken Regen nicht durchweicht wird.
Schön!
Endlich is mal wieder was passiert!
Nur schade, dass der Besitzer des Autos jetzt gar nicht meinen Namen hat. Vielleicht wär ja ein Präsentkorb als Dankeschön drin gewesen!?
Oder aber ein Beschwerdebrief, weil er jetzt auf das nächste Polizeirevier dackeln muss, um seinen Autoschlüssel auszulösen.
Aber wenigstens is sein Auto noch da! Jawohl!
:)
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Als sie ausstieg, sah sie, dass an dem Fahrzeug neben ihrem der Schlüssel in der Beifahrertür steckte.
Was nun?
Schlüssel mitnehmen und einen Zettel an die Scheibe klemmen, dass er zu Hause bei der Luzie abgeholt werden kann? Aber die Luzie wollte doch gleich wieder weg! Außerdem könnte da ja eigentlich jeder kommen und den Schlüssel haben wollen.
Den Schlüssel einfach stecken lassen? Aber dann würde sie riskieren, dass sich eventuell jemand des Schlüssels und des Autos bemächtigt, dem beides nicht gehört und das konnte die Luzie nicht riskieren.
Den Schlüssel bei der Kneipe gegenüber abgeben? Aber dann hatten die das Ding an der Backe und wären sicher nicht erfreut darüber, wenn der Fahrer den erst sonstwann abholen würde.
Also rief die Luzie mit ihrem Handlich unter der 110 ihren Freund und Helfer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich auch ein netter Helfer, der erst einmal die Personalien der Luzie und dann den genauen Sachverhalt erfragte. Er versicherte, dass er versuchen würde, den Halter des Fahrzeugs telefonisch zu erreichen, damit dieser den Schlüssel bei der Luzie abholen könnte. Wenige Minuten und ein weiteres Telefongespräch mit der Polizei später, stellte sich dann heraus, dass der Halter nicht zu erreichen war und er würde nun einen Streifenwagen mit Beamten vorbeischicken, die den Schlüssel sicherstellen würden.
Kurze Zeit später klingelte es dann auch schon an der Luzie ihrer Haustür und ein Herr in grün stand vor der Tür.
Er nahm den Schlüssel an sich, ließ sich beschreiben, wo das Auto sich befinde und wuselte davon.
Als die Luzie wenig später zu ihrem Auto kam, sah sie ein offizielles Dokument, mehrfach gefaltet und liebevoll in eine kleine Plastiktüte verpackt, damit es bei dem inzwischen starken Regen nicht durchweicht wird.
Schön!
Endlich is mal wieder was passiert!
Nur schade, dass der Besitzer des Autos jetzt gar nicht meinen Namen hat. Vielleicht wär ja ein Präsentkorb als Dankeschön drin gewesen!?
Oder aber ein Beschwerdebrief, weil er jetzt auf das nächste Polizeirevier dackeln muss, um seinen Autoschlüssel auszulösen.
Aber wenigstens is sein Auto noch da! Jawohl!
:)
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luzie - Mittwoch, 26. Oktober 2005, 13:27