Die Luzie hat da mal 'ne Frage.
Im Zuge der Emanzipation und Gleichgberechtigung der Frau ist es ja nun glücklicherweise nicht mehr so, dass die Frau bei der Heirat gezwungen wird, den Namen ihres Angetrauten anzunehmen.
Heutzutage ist es durchaus normal, dass der Mann den Namen der Frau annimmt.
Und deshalb fragt sich die Luzie jetzt:
Gibt es ein männliches Pendant zum sogenannten "Mädchennamen"?
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luzie - Montag, 2. November 2009, 14:37
Als die Kunden mich heute fragten, wo es denn hin geht in den Urlaub, hätte ich am liebsten gesagt: zu Omi!!
Das werde ich nie wieder sagen können.
Stattdessen geht es in die USA.
Ostküste.
Den Indian Summer schnuppern.
Ich war erst einmal in den USA.
Damals.
1987.
Mit Omi.
Ich hätte ihr gern erzählt, dass ich jetzt wieder hinfahre und mich riesig darauf freue.
Aber vielleicht weiß sie das ja längst...
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luzie - Sonntag, 11. Oktober 2009, 23:22
Irgendwann kurz vor Mitternacht auf der Couch vor dem TV-Gerät eingeschlafen.
Gegen kurz nach 3 Uhr morgens wach geworden.
Total gerädert.
Ins Bad geschleppt.
Schlaftrunken abgeschminkt, gewaschen, Zähnchen geputzt.
Ins Bettchen geschlurft.
Eingekuschelt.
Plötzlich wieder total munter.
Wach gelegen bis halb 7.
Dann bis halb 9 nochmal weggedöst.
Was für eine Nacht...
:(
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luzie - Montag, 5. Oktober 2009, 18:03
Heute hatte die Luzie zum ersten Mal eine Kundin in ihrem Laden, die für ihren Latte Macchiato zum Mitnehmen ihren eigenen Thermobecher von zu Hause mitbrachte.
Daran hätte sich die Kundin von neulich mal ein Beispiel nehmen sollen, die ihren Latte nicht mit einem Holzstäbchen umrühren wollte, sondern mit einem Löffel. Wegen der Umwelt und der Bäume und so.
Ansich ja eine echt gute Überlegung.
Nur der Pappbecher passte dann da nicht so ins Bild...
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luzie - Dienstag, 29. September 2009, 16:18
Wenn ein Mensch in der unmittelbaren Verwandtschaft stirbt, hat man neben der großen Trauer auch andere Dinge zu bewältigen.
Man muss Entscheidungen treffen.
Welcher Sarg mit welchem Kissen und welcher Decke, welcher Blumenschmuck, wie soll die Traueranzeige aussehen, wer muss informiert werden und und und und und.
Das lenkt etwas ab von der Trauer.
Außerdem muss der Nachlass koordiniert werden.
Und hier vor allem: Dinge kündigen.
Zeitungsabos, Versicherungen, Mitgliedschaften...
Das mit Omis TV-Zeitung ging zum Glück sehr schnell und telefonisch.
Alles andere wollte schriftlich gekündigt werden.
Auch die Haftpflichtversicherung.
Also Kündigungsschreiben getippselt mit der Bitte um Rückbuchung des Beitrages, Sterbeurkunde dazu und ab die Post.
14 Tage passierte gar nix.
Dann kam ein Schreiben.
Aber es ging nicht wie erwartet an meine Mutter und mich, sondern an die Adresse meiner verstorbenen Großmutter.
Klar.
Es geht ja auch um ihre Versicherung.
Total logisch eigentlich *kopfschüttel*
Wenigstens haben sie nicht geschrieben: Liebe Oma, mit Bedauern haben wir von Ihrem plötzlichen Tod erfahren und buchen ihnen hiermit ihren geleisteten Beirtag auf ihr Konto zurück...
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luzie - Montag, 28. September 2009, 18:39
Es ist jetzt 26 Tage, 14 Stunden und 58 Minuten her, seitdem Du von uns gegangen bist.
Und ich kann es immernoch nicht fassen.
Es ist immernoch nicht bei mir angekommen.
Ich ertappe mich unglaublich oft dabei, dass ich denke: das muss ich unbedingt Omi erzählen!
Und im nächsten Moment trifft es mich wieder wie ein Schlag.
Omi ist tot.
Jezt kann ich Dir nicht mehr erzählen, dass endlich das Gerüst vor meinem Laden weg ist und wie schön das Haus aussieht, das dahinter zum Vorschein kam.
Dass sich neulich eine kleine Haselmaus in unser Treppenhaus verirrt hat.
Dass mein Efeu, der seit Jahren durch meine Küche rankt, plötzlich eingegangen ist.
Und dass jetzt endlich der rot-weiß gepünkelte Emaille-Milchtopf da ist, den ich Dir bestellt hab, weil Deiner kaputt gegangen ist.
Ich denke immer, dieser Zustand wäre endlich. Ich denke, irgendwann kommst Du zurück. Als wärst Du nur im Urlaub. Aber Du kommst nicht zurück.
Ich vermisse Dich.
Und Du fehlst mir jeden Tag.
Es war hart für mich, Dich in Deinen letzten Tagen so leiden sehen zu müssen und nichts dagegen tun zu können.
Hilflos.
Ohnmächtig.
Ausgeliefert.
Aber es war die beste Entscheidung meines Lebens, zu Dir zu fahren und bei Dir zu sein in dieser schlimmen Zeit.
Ich habe Angst davor, wieder nach Schwaben zu fahren. In Dein Haus. In Deine leere, verwaiste Wohnung. In der die Erinnerungen nur so auf mich einprügeln.
Erinnerungen, die sich hier in Berlin verdrängen lassen. Auch wenn sie mir überall heimlich auflauern, um mich dann unvorbereitet zu überfallen.
Aber es sind eben diese Erinnerungen, die mich jetzt vorantreiben. Die ich mir erhalten möchte. Die mir so unheimlich wichtig sind.
Ich hoffe, dass es Dir gut geht, da oben im Himmel.
Du hast sicher schon einen Kräutergarten angelegt und sitzt mit Deinem Kreuzworträtsel auf einer Wolke und schaust zu mir herunter.
Ich denk an Dich und hab Dich lieb! Pass auf Dich auf!
Deine Hexe
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luzie - Sonntag, 13. September 2009, 00:38
Morgen fliegt die Luzie auf eine Messe.
Nach Frankfurt.
Mit Handgepäck.
Und deshalb muss die Luzie heute Abend noch dringend ihre Handtasche "entwaffnen".
Soll heißen, sie muss Dinge wie Feuerzeug, Leatherman, Taschenmesser und ihr Kosmetiktäschchen mit unzähligem flüssigem Inhalt rausnehmen.
Na hoffentlich vergisst die Luzie da nix!
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luzie - Sonntag, 5. Juli 2009, 18:59
Die Luzie hat ein neues Notebook.
Endlich!
Der alte Klapprechner war, wie der Name schon sagt, etwas zu klapprig. Und außerdem war die Festplatte einfach viel zu klein. Das geht ja mal gar nicht!
Die Luzie musste deshalb immer ganz viele Fotos und Musik und so auf USB-Sticks auslagern. Das war nervig.
Jetzt mit dem neuen Notebook ist das schon sehr viel angenehmer.
Heute hat die Luzie dann mal angefangen, die vielen Daten von den gefühlten 20 Sticks auf das neue Notebook zu kopieren.
Dauert lange.
Aber es ist ein gutes Gefühl, wieder alles "unter einem Dach" zu haben! :)
Und wohin jetzt mit den vielen USB-Sticks? ;)
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luzie - Dienstag, 23. Juni 2009, 14:26
Warum ist das eigentlich so, dass, wenn man morgens um halb 6 aus unerklärlichen Gründen aufwacht, 3 Stunden vor dem Wecker, dass einem die Probleme dieser Welt und die eigenen im Besonderen dann sooo immens riesengroß und unüberwindbar erscheinen und dadurch an ein erneutes Einschlafen dann absolut nicht mehr zu denken ist?
Im Gegenteil möchte man dann am Liebsten aufspringen und die Welt retten gehen. Was aber morgens um halb 6 einfach mal eine total bescheuerte Idee ist.
Wenn man aber am hellichten Tag an diese Probleme denkt, dann sind sie zwar als Probleme existent und auch bewußt vorhanden, aber eben lange nicht so erheblich. Jedenfalls nicht so erheblich, als dass man Anstalten machen würde, sie umgehend zu beseitigen.
Die Luzie hasst es, immer Stunden vor ihrem Wecker wach zu sein! Jawohl!
:(
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luzie - Dienstag, 16. Juni 2009, 17:39
Die Luzie war grad eben vor der Arbeit noch schnell wählen.
Und sie hat ihr Kreuzchen auf einem Wahlzettel gemacht, der gefühlte 8 Meter lang war.
Da hat sich die Luzie glatt drin verheddert!
Und dann musste sie den Zettel ca. 20 mal zusammenfalten, um ihn in den Schlitz der Wahlurne zu stecken...
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luzie - Sonntag, 7. Juni 2009, 11:34